Die Geschichte von Prora in der NS- und DDR-Zeit erfahren! Informieren Sie sich in Ausstellungen und Führungen sowie Veranstaltungen und/oder buchen Sie Projekttage.
Sie finden uns ab 2016 ganzjährig in dem Gebäude an der Zufahrt zum Gelände der Jugendherberge Prora. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in neuen Räumen, die nur 200 m vom bisherigen Ausstellungsraum im Block 5 entfernt sind. Eintritt: 4 € / 3 €, Öffnungszeiten ab November: Mo - Fr 10 - 16 Uhr

► 02.09.2016-10.01.2017 - "GEFANGEN IM KRIEG. Sowjetische Kriegsgefangene in Mecklenburg-Vorpommern 1941-1945/ Deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion 1941-1956", Sonderausstellung des Regionalmuseums Neubrandenburg. (siehe unten: "News")

Dauerausstellungen: "Prora - mehr als nur ein schöner Strand, 1933-1946", "Prora nach 1945""Militärstandort Prora - Opposition und Widerstand - Bausoldaten in Prora 1964-1989/90",
Außenausstellung "Zeitsplitter": Zwei erste Zeitsplitter erinnern an den Militärstandort Prora - eine Stele beim Gebäude bei der Schranke zur Jugendherberge Prora zum Thema Arrest und eine Tafel zum Gelöbnis von Bausoldaten an der Mehrzweckhalle des Jugendzeltplatzes.

Historische Rundgänge/Führungen: Von April bis Oktober jeden Dienstag und Donnerstag 10 u. 14 Uhr, Nov. bis März nach Vereinbarung ab 6 Pers. Eintritt 5 €/3,50 €.
Bildungsangebote/Führungen für Schulklassen sowie andere Gruppen ganzjährig nach Absprache.

► Aktuelle Infos auch auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/prora-zentrum [Siehe auch "Links"]
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Willkommen im   PRORAZENTRUM  e.V. !
Der gemeinnützige Verein PRORA-ZENTRUM führt im Rahmen seiner historisch-politischen Bildungsarbeit Projekte und geführte Rundgänge im historischen Gelände von Prora durch. Das PRORA-ZENTRUM ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Der Verein forscht zu historischen Themen und veröffentlicht diese Ergebnisse.
Prora, auf der Insel Rügen, ist eine der größten architektonischen Hinterlassenschaften des NS-Regimes. Das geplante, heute 4,5 km lange "KdF-Seebad Rügen" war für 20.000 Urlauber vorgesehen, ging aber nie in Betrieb. Nach 1945 wurde es zum Militärstandort ausgebaut.
Das PRORA-ZENTRUM, gleich in der Nachbarschaft von Jugendzeltplatz und Jugendherberge Prora, beschäftigt sich mit der regionalen Geschichte der NS- und DDR-Zeit in Prora, auf Rügen und in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bildungs- und Ausstellungsarbeit richtet sich gleichermaßen an Erwachsene und Jugendliche
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24.-25.11.2016 - Medienhistorischer Workshop "Der Aufbau des Militärstandortes Prora ab 1949"0-.-1.2016  26: 1:5:
In dem 2-tägigen Workshop steht der frühe Aufbau bewaffneter Kräfte in der DDR am Standort Prora im Mittelpunkt. Anhand von Zeitzeugeninterviews soll eine kritische Einordnung in die historisch-politische Bildungs- sowie wissenschaftlich-museale Arbeit vorgenommen und erste Aussagen zur Entwicklungsgeschichte Proras herausgearbeitet werden. Mitwirken werden die Referenten Dr. Rüdiger Wenzke (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam) und Dr. Martin Buchsteiner (Historisches Institut der Universität Greifswald, Arbeitsbereich Fachdidaktik). Der Workshop ist als Lehrerfortbildung vom IQMV anerkannt. Er ist kostenlos, die Übernachtung muss selbst organisiert werden. Nähere Informationen zum Workshop erhalten Sie in einer PDF-Datei, die Sie sich unter "Downloads" herunterladen können oder Sie kontaktieren uns per Mail: info@prora-zentrum.de. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!


15./16.11.2016 - DDR-Projekttage am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium0-.-1.2016  26: 1:3:
Vom 15. bis 16. November 2016 finden wieder die alljährlichen DDR-Projekttage am Gymnasium in Bergen auf Rügen statt. Das PRORA-ZENTRUM wird unter anderem Workshoparbeit zum Thema "Bausoldaten - Waffendienstverweigerer" anbieten. Die DDR-Projekttage finden für die SchülerInnen des 12. Jahrgangs im November, dem Monat der "Friedlichen Revolution" 1989, statt. In Kooperation mit dem Gymnasium und THEO haben sich diese Workshoptage mit abschließender Vorstellung der Projektergebnisse durch die SchülerInnen bewährt.


3.-8.11.2016 - Aktionstage gegen Antisemitismus am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen0-.-1.2016  26: 1:2:
In der Zeit von 3. bis 8. November 2016 wird das PRORA-ZENTRUM in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung die Antisemitismustage am Gymnasium in Bergen durchführen. Jede der sechs 10. Klassen wird auf einem Rundgang zum jüdischen Leben in Bergen tief in die Regionalgeschichte der NS-Zeit einsteigen. Den Rundgang erarbeitete das PRORA-ZENTRUM aufgrund seiner Forschungsarbeit zur Geschichte jüdischen Lebens auf Rügen. Die Antisemitismustage finden jedes Jahr im November in Zusammenarbeit mit dem EMA-Gymnasium statt.


23.10.2016 - Baumpflanzung und Einweihung des dritten "Zeitsplitters" in Prora0-.-1.2016  22: 1:3:
Am Sonntag, dem 23.10.2016, 11.00 Uhr, wird in Prora die bestehende Außenausstellung zur Geschichte des Militärstandortes in der DDR-Zeit um einen dritten "Zeitsplitter" erweitert. Die Tafel erinnert an die Bausoldaten, die von 1964 bis 1989/90 in Prora ihren Dienst leisteten. Zugleich wird eine Winterlinde gepflanzt werden. Es handelt sich um ein Projekt, das von ehemaligen Bausoldaten der 1. Baukompanie 1985/86 initiiert wurde und zusammen mit dem PRORA-ZENTRUM e.V. und dem Förderkreis Bausoldaten Prora e.V. realisiert wird. Anlass zu diesem Projekt war die vor 30 Jahren stattgefundene Entlassung der 1. Baukompanie 1985/86. Mehr als dreißig ehemalige Bausoldaten mit Frauen und Kindern treffen sich vom 21.-23.10.2016 in Prora und übernachten in der Jugendherberge. Das PRORA-ZENTRUM begleitet dieses Treffen u.a. mit einem umfangreichen Geländegang, Führungen durch die Ausstellungen, Filmvorführungen. Die Baumpflanzung und Einweihung am 23.10.2016, 11.00 Uhr, findet neben dem Gebäude des PRORA-ZENTRUMs, an der Zufahrtsschranke zum Gelände der Jugendherberge Prora (Prora-Nord) satt. Interessierte sind herzlich eingeladen!


30.09.2016 - 19:00 Uhr - Vortrag: "Der Todesmarsch im Belower Wald"9-.-0.2016  27: 1:6:
Beim Heranrücken der Front trieb die SS am 21. April 1945 mehr als 30.000 Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen zu Fuß auf einen Todesmarsch. Bis zu 40 km mussten die Häftlinge am Tag zurücklegen, wer aus Erschöpfung, Hunger oder aufgrund von Krankheit nicht mehr weiterlaufen konnte, wurde erschossen. Einen Großteil der Kolonnen zog die SS im Belower Wald bei Wittstock zusammen, dort mussten die KZ-Häftlinge im Freien campieren.
Carmen Lange skizziert in ihrem Vortrag die Stationen des Todesmarsches und beschreibt den oftmals letzten Gang der KZ-Häftlinge aus Sachsenhausen. Neben Bildmaterialien wird sie auch originale Fundstücke vom ehemaligen Lagerplatz im Belower Wald zeigen.


11.09.2016 - Tag des offenen Denkmals beim PRORA-ZENTRUM9-.-0.2016  08: 1:1:
Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals bietet das PRORA-ZENTRUM ein kostenloses Tagesprogramm, bei dem sich die BesucherInnen über die Geschichte Proras in der NS- und DDR-Zeit informieren können. Darüber hinaus werden Sie bei einzelnen Programmpunkten viele Details über die aktuellen Entwicklungen der unter Denkmalschutz stehenden Anlage erhalten.
Von 10.00 bis 18.00 Uhr können Sie an Geländerundgängen und an Ausstellungsführungen durch den Arrestzellenbereich teilnehmen sowie Filme zur NS- und DDR-Geschichte Proras sehen.


01.09.2016 - 18.00 Uhr - Ausstellungseröffnung "Gefangen im Krieg"8-.-0.2016  26: 1:6:
Die Ausstellung "Gefangen im Krieg. Sowjetische Kriegsgefangene in Mecklenburg-Vorpommern 1941-1945 / Deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion 1941-1956" wurde 2015 zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges erstmals präsentiert. Sie wird vom Regionalmuseum Neubrandenburg zur Verfügung gestellt und besteht aus zwei Themenbereichen.
Der erste Ausstellungsteil, erarbeitet von Dr. Natalja Jeske, beinhaltet Informationen zu Kriegsgefangenenlagern sowie Arbeits- und Lebensbedingungen sowjetischer Kriegsgefangener in Mecklenburg-Vorpommern. Sieben Lebensläufe ergänzen die Ausstellungsinhalte. Der zweite Ausstellungsteil, zusammengestellt duch Prof. Carsten Gansel von der Justus Liebig Universität Giessen, gibt Aufschluss über die Arbeits- und Lebensbedingungen deutscher Kriegsgefangener in der Sowjetunion.
Beide Autoren werden zu ihrem jeweiligen Ausstellungspart einen inhaltlich einführenden Vortrag halten, das Grußwort spricht Dr. Gerhard Bartels, stellvertretender Vorsitzender des PRORA-ZENTRUM e.V..
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen, der Eintritt ist frei.


12.08.2016 - 19.00 Uhr - Vortrag: "Die "Wühlmaus" von Prora. Der Weg eines Proraer Bausoldaten in der DDR-Opposition"8-.-0.2016  09: 1:5:
Am Freitag, dem 12.08.2016, hält der ehemalige Bausoldat Stephan Schack um 19:00 Uhr beim PRORA-ZENTRUM einen Vortrag über seine Dienstzeit in Prora und seinen Weg in die Opposition der DDR.
Bausoldaten waren die Waffendienstverweigerer der DDR im Rahmen der allgemeinen Wehrpflicht. Von 1964 bis 1989 gab es die Möglichkeit, diesen Alternativdienst innerhalb der Nationalen Volksarmee (NVA) abzuleisten. Wer sich allerdings für den waffenlosen Dienst entschied, galt als Staatsfeind.
Stephan Schack wurde 1984 nach Prora eingezogen und musste beim Bau des Hafens Mukran mitarbeiten. Bereits während seiner Dienstzeit begann er, sich politisch zu engagieren und wurde von der Staatssicherheit überwacht. Im Rahmen des Überwachungsvorgangs gab die Stasi ihm den Namen ‚Wühlmaus‘.
Das PRORA-ZENTRUM lädt alle Interessierten herzlich ein, an dem Vortrag teilzunehmen. Parkplätze stehen auf dem Gelände der Jugendherberge Prora zur Verfügung.


06.08.2016 - Aktionstag rund um die NS- und DDR-Geschichte Proras7-.-0.2016  27: 1:4:
Am Samstag, dem 6. August 2016, können Sie sich von 10.00 bis 18.00 Uhr umfassend über die NS- und DDR-Geschichte Proras informieren. Der Eintritt ist an diesem Tag frei!
Für Kinder stehen im Ausstellungsraum eine Mal-Ecke und im Innenhof Straßenmalkreide zur Verfügung.
Parkplätze sind gegen Gebühr auf dem Gelände der Jugendherberge Prora vorhanden.


15.07.2016 - Lesung: "Freiheit heißt die Angst verlieren. Verweigerung, Widerstand und Opposition in der DDR: Der Ostseebezirk Rostock"7-.-0.2016  05: 1:6:
Am Freitag, dem 15.07.2016, um 19.00 Uhr, findet im PRORA-ZENTRUM eine Lesung mit Dr. Christian Halbrock statt. Halbrock ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR (BStU) in Berlin. In seinem Buch widmet er sich dem Thema Opposition und Widerstand im Ostseebezirk Rostock. Bei seinen Recherchen ist er auch auf bisher kaum bekannte widerständige Aktionen gestoßen, die er in seine Auswertung mit aufgenommen hat.


ab 17.06.2016 - Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme. Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert"6-.-0.2016  20: 1:5:
Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Münchner Instituts für Zeitgeschichte und des Deutschlandradios Kultur erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur. 190 Fotos aus zahlreichen Archiven sind in dieser Präsentation zu sehen. Autoren der Schau sind der Direktor des Müncher Instituts für Zeitgeschichte Prof. Dr. Andreas Wirsching sowie dessen Kollegin Dr. Petra Weber. Das Deutschlandradio Kultur hat 25 zeithistorische Audiodokumente zur Ausstellung beigesteuert, die mit internetfähigen Mobiltelefonen mittels QR-Code vor Ort abgerufen und angehört werden können. Die Schau ist bis zum 30. August 2016 im PRORA-ZENTRUM zu sehen.


16.06.2016 - 18.00 Uhr - Finissage der Fotoausstellung "WE WILL FORGET SOON"6-.-0.2016  07: 1:3:
Am Donnerstag, dem 16.06.2016 findet um 18:00 Uhr im PRORA-ZENTRUM die Finissage der aktuellen Sonderausstellung „WE WILL FORGET SOON. Vernachlässigte Erinnerungen an die Rote Armee in der DDR“ statt.
Die Ausstellung wurde von den beiden italienischen Fotografen Stefano Corso und Dario-Jacopo Laganá erschaffen, die während der Finissage über ihr zweijähriges Projekt berichten werden. Über 300 Orte, vom Schneekopf in Thüringen bis zum Hafen Mukran auf der Insel Rügen haben die Beiden in dieser Zeit aufgesucht und im Bild festgehalten. 25 Fotografien sind noch bis zum 16.06.16 im PRORA-ZENTRUM zu sehen, es gibt zudem eine Videopräsentation und einen Katalog zur Ausstellung.
Beginn der Finissage ist um 18:00 Uhr im PRORA-ZENTRUM (im Gebäude an der Zufahrt zur Jugendherberge Prora), die Begrüßung findet durch Kerstin Kassner, MdB und Erste Vorsitzende des PRORA-ZENTRUMs, statt, das Grußwort spricht der Binzer Bürgermeister Karsten Schneider. Stefano Corso und Dario-Jacopo Laganá werden im Anschluss durch ihr Projekt führen und freuen sich auf einen regen Austausch mit den teilnehmenden Gästen.
Es werden Getränke sowie ein kleiner Imbiss gereicht, der Eintritt ist für diese Veranstaltung frei.
Parkplätze stehen gegen Gebühr auf dem Gelände der Jugendherberge Prora zur Verfügung, die Zufahrtsschranke öffnet sich durch das Drücken des grünen Buttons auf der Fahrerseite.
Das PRORA-ZENTRUM lädt alle Interessierten herzlich ein, an der Finissage teilzunehmen.


11.05.2016 - 19.00 Uhr - "Vom militärischen Sperrgebiet zur Naturerbefläche Prora"5-.-0.2016  09: 1:4:
In seinem Vortrag wird Markus Matthias die Wandlung Proras und anderer ehemaliger Militär- und Grenzgelände zu heutigen Naturerbe- und Naturschutzflächen nachzeichnen. Der Vortrag findet im PRORA-ZENTRUM im Gebäude an der Zufahrt zur Jugendherberge statt. Interessierte sind herzlich eingeladen! Eintritt 5 €/3€.


11.-14.04.2016 - DDR-Projekttage an der Regionalen Schule Binz 5-.-0.2016  09: 1:3:
Nach den NS-Projekttagen der Regionalen Schule Binz im März in Prora fanden ebenfalls mit dem gesamten 10. Jahrgang der Schule die DDR-Projekttage statt. Diesmal blieben die SchülerInnen in der Schule in Binz. In 13 Workshops, die vom PRORA-ZENTRUM und LehrerInnen der Schule betreut wurden, erarbeiteten die SchülerInnen jeweils eine Power-Point-Präsentation, um Ihren MitschülerInnen ihre Themen vorzustellen. Themen wie Mode, Musik, Film, aber auch Mauerbau, Nationale Volksarmee und Bausoldaten sowie Opposition und Widerstand wurden bearbeitet. Zwei besondere Themenbereiche seien hier noch extra genannt. Es gab eine Arbeitsgruppe, die sich mit "Kochen in der DDR" befasste, indem sie selber kochte und ihre MitschülerInnen versorgte. Die andere Arbeitsgruppe mit besonderem Thema war die Museumsgruppe. Diese baute ein umfangreiches Museum aus von SchülerInnen und LehrerInnen Mitgebrachtem in einem Klassenraum auf, in dem es von Schnittmustern und Küchengeräten bis zu Urkunden und Auszeichnungen aus der DDR-Zeit Vieles zu sehen gab. Am letzten Tag wurde zudem noch ein Film mit DDR-Thema gemeinsam angesehen und ausgewertet.


25.03.2016 - Wiedereröffnung des Ausstellungsbetriebes des PRORA-ZENTRUMs3-.-0.2016  21: 1:3:
Ab Karfreitag hat das PRORA-ZENTRUM wieder seine Ausstellungsräume für BesucherInnen geöffnet. Nachdem der Verein seinen Ausstellungsraum im Block 5 verlassen musste, können die Ausstellungen nun, etwa 300 m vom alten Ausstellungsraum entfernt, ganzjährig im Gebäude zum Gelände der Jugendherberge besucht werden. Bei dem Gebäude handelt es sich um den ehemaligen Kontrolldurchlass (KDL) zum Kasernengelände. In ihm hat das PRORA-ZENTRUM gemeinsam mit dem Förderkreis Bausoldaten Prora e.V. bereits 2014 eine ehemalige Arrestzelle im Originalzustand von außen sichtbar gemacht und eine Außenausstellungsstele aufgestellt. Der unsanierte Bereich des Blockes 5, in dem sich auch unser Ausstellungsraum befand, ist mittlerweile komplett eingezäunt, da Teile der Außenfassade angefangen haben zu bröckeln. Das PRORA-ZENTRUM hat mit dem neuen Ausstellungsgebäude eine Ausweichmöglichkeit gefunden. Weiterhin aber bemühen wir uns um eine Verwirklichung der Sanierung für die Bildungsstätte neben der Jugendherberge Prora im Block 5.


07.-10.03.2016 - NS-Projekttage mit der Regionalen Schule Binz3-.-0.2016  18: 1:1:
In der Zeit vom 7. bis 10. März 2016 beschäftigte sich der gesamte 10. Jahrgang der Regionalen Schule Binz intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Das PRORA-ZENTRUM führte zunächst zwei Veranstaltungstage in Seminarräumen in der Jugendherberge in Prora durch, an dem dritten Tag ging es um die Präsentation selbst erstellter Plakate und der Arbeitsergebnisse der Gruppen in der Schule in Binz. Abschließend wurde am letzten Tag nachmittags der Film "Der Junge mit dem gestreiften Pyjama" gesehen. Die Auswertung des Projektes ergab, dass die SchülerInnen viele neue Informationen erhielten, Spaß an der Gruppenarbeit hatten und eine sehr positive Rückmeldung gaben. Auch das PRORA-ZENTRUM hat sich über die tollen Ergebnisse und die gute Zusammenarbeit mit den SchülerInnen und LehrerInnen gefreut!


Bis 18.03.2016 - Ausstellung "Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945"1-.-0.2016  20: 2:1:
Die 20 Tafeln umfassende Ausstellung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zeigt das PRORA-ZENTRUM noch bis zum 18. März 2016. Sie entstand 2015 aus Anlass des 25. Jahrestages der deutschen Einheit. Die Präsentation spannt einen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute und lädt zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Militär und Gesellschaft und den Aufgaben deutscher Streitkräfte in Vergangenheit und Gegenwart ein.


19.01.2016 - Veranstaltung mit dem akademischen Auslandsamt der Uni Rostock in Prora1-.-0.2016  20: 1:9:
In Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt der Uni Rostock und Migra e.V. führte das PRORA-ZENTRUM am 19. Januar 2016 eine Informations- und Beratungsveranstaltung für die Flüchtlinge der Gemeinschaftsunterkunft Prora durch. Sie stieß auf großes Interesse und viele Fragen konnten beantwortet werden. Zugleich hat die Veranstaltung Informationen über weitere Ansprechpartner für Flüchtlinge geben können, die für diese auch in Zukunft von Wichtigkeit sein können. Das PRORA-ZENTRUM arbeitet seit Oktober 2015 mit Flüchtlingen in Prora zusammen, um Ihnen Orientierungshilfen in Deutschland zu geben.


12.01.2016 - Eröffnung der Ausstellung "Opposition und Widerstand" in Rostock1-.-0.2016  10: 1:6:
Am 12. Januar 2016, um 19.00 Uhr, wird die Ausstellung des PRORA-ZENTRUMs "Opposition und Widerstand. Bausoldaten in Prora 1964-1989/90" vom Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) in Rostock eröffnet. Die Exposition wird in der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft der Stasi in Rostock/DuG gezeigt, die von der BStU-Außenstelle Rostock betrieben wird. Es werden Susanna Misgajski, Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, und Heiko Lietz, Theologe, Menschenrechtler und Schirmherr der Ausstellung, sprechen. Die Veranstaltung moderiert Dr. Volker Höffer, Leiter der Außenstelle Rostock des BStU. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Ort: Hermannstr. 34 b, 18055 Rostock (Eingang gegenüber vom Supermarkt). Die Ausstellung wird bis zum 12.03.2016 in der DuG präsentiert.


11.-13.12.2015 - deutsch-polnisches Schülerprojekt: Solidarnosc-Bewegung und DDR-Opposition2-.-1.2015  16: 1:9:
Am Wochenende vom 11. bis zum 13. Dezember 2015 führte das PRORA-ZENTRUM in Kooperation mit der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Organisator Andrzej Kotula aus Sczcecin ein deutsch-polnisches Schülerprojekt in der Jugendherberge Binz durch, bei dem es um Oppositionsbewegungen in Polen und der DDR ging. Das Projekt "Die Solidarnosc-Bewegung in Polen und die Oppositionsbewegung in der DDR" befasste sich mit dem Einfluss der polnischen Oppositionsbewegung auf die ostdeutsche Oppositionsbewegung. Die Zeitzeugen Wolfgang Templin und Andrzej Kotula gaben einen Einblick in die Zeit als Oppositionelle. Eine Exkursion nach Prora und die Einbeziehung der Geschichte der Bausoldaten, der Waffendienstverweigerer der DDR, die ebenfalls als ein Teil der Oppositionsbewegung der DDR gelten, erweiterte den Blick auf das Thema des Projektes.


16.-23.11.2015 - Aktionstage gegen Antisemitismus am EMA-Gymnasium in Bergen1-.-1.2015  18: 0:0:
In der Zeit vom 16. bis 23. November 2015 führt das PRORA-ZENTRUM am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen auf Rügen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung Aktionstage gegen Antisemitismus durch. Alle 10. Klassen (7) des Gymnasiums entdecken in einem vom PRORA-ZENTRUM erarbeiteten Stadtrundgang zur Geschichte der Stadt Bergen im Nationalsozialismus anhand von jüdischen Schicksalen, dass auch vor Ort in der eigenen Region die Verfolgung der Juden im nationalsozialistischen Staat stattgefunden hat.


10.-11.11.2015 - DDR-Projekttage am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen1-.-1.2015  12: 2:2:
Auch in diesem Jahr fanden wieder die DDR-Projekttage am EMA-Gymnasium in Bergen im November für den gesamten 12. Jahrgang der Schule statt. Das Thema "Bausoldaten", Waffendienstverweigerer am Beispiel Prora, die als Teil der Oppositionsbewegung der DDR gelten, war erneut eines der Workshopthemen des PRORA-ZENTRUMs. Auch andere Aspekte der Oppositionsbewegung der DDR wurden bearbeitet. So war Katrin Eigenfeld, Oppositionelle der Friedens- und Menschenrechtsbewegung sowie Mitunterzeichnerin des Berliner Appells, als Zeitzeugin zugegen. Die SchülerInnen präsentierten die Arbeitsergebnisse ihrer Workshops am Ende der Projekttage auf so genannten Marktständen oder in einer Präsentation für alle teilnehmenden SchülerInnen in der Aula.


Seit Mitte Oktober - Das PRORA-ZENTRUM hilft Flüchtlingen bei der Orientierung in Deutschland0-.-1.2015  19: 1:2:
Prora ist seit Mitte Oktober auch ein Ort für Flüchtlinge geworden. Das PRORA-ZENTRUM, als unmittelbarer Nachbar der Unterkünfte, sieht sich in der Verantwortung und gibt sich ein. Der Verein führt Projekte mit den Flüchtlingen durch, in denen sie Orientierungshilfen für das Leben in Deutschland erhalten. Das Angebot "First steps in Germany" wird sehr gut angenommen und trifft auf großes Interesse.


01.10.2015 - 19.00 Uhr Eröffnung der Bausoldaten-Ausstellung in der Kreuzkirche in Dresden9-.-0.2015  29: 2:2:
Am 1. Okt. 2015, um 19.00 Uhr, fand die Eröffnung der Ausstellung des PRORA-ZENTRUMs, "Opposition und Widerstand. Bausoldaten in Prora 1964-1989/90", in der Kreuzkirche in Dresden statt. Es sprachen die Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, Susanna Misgajski, die kurz in das Thema der Ausstellung einführte, der ehemalige Bausoldat und Zeitzeuge Dr. Martin Böttger sowie der ehemalige Bausoldat und Initiator, die Ausstellung nach Dresden zu holen, Thomas Lieberwirth, Landesgeschäftsführer der Männerarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen. Der Moderator, Johannes Neudeck, Beauftragter der Friedensarbeit der EVLKS, führte durch die Veranstaltung. Im Zusammenhang mit dem Tag der deutschen Einheit bieten die Veranstalter über die ganze Laufzeit der Ausstellung ein umfangreiches Begleitprogramm an. Die Ausstellung wird bis Ende Oktober in der Kreuzkirche in Dresden zu sehen sein. (Siehe auch unter "Downloads" den Flyer zur Ausstellung.)


16.09.2015 - 19.00 Uhr - Lesung: Stralsund im Bombenhagel. Der Bombenangriff vom 6. Oktober 1944"9-.-0.2015  05: 1:8:
Der ehemalige Direktor des Stadtarchivs Stralsund, Dr. Hans-Joachim Hacker, wird das von Achim Schade und Matthias Redieck herausgegebene Buch "Stralsund im Bombenhagel. Der Bombenangriff vom 06. Oktober 1944" am 16.09.2015, um 19.00 Uhr, vorstellen. Es erinnert an den Tag, als der Krieg nach Stralsund kam. Am 6. Oktober 1944 wurde Stralsund von alliierten Bombern angegriffen. Als die Mittagsstunden dieses Tages verstrichen waren, lagen große Teile der Stadt in Schutt und Asche. Die Lesung des PRORA-ZENTRUMs (Prora-Nord) findet in der Jugendherberge Prora, um 19.00 Uhr, statt. Eintritt: 5 €. (Siehe auch unter "Downloads" den Veranstaltungsflyer)


04.09.2015 - Ausstellungseröffnung "Opposition und Widerstand. Bausoldaten in Prora 1964-1989/90" in Schwerin9-.-0.2015  05: 1:7:
Die Ausstellung des PRORA-ZENTRUMs wurde am Freitag, dem 4. September 2015, 17 Uhr, im Dom zu Schwerin eröffnet. Die Geschichte der Bausoldaten, der Waffendienstverweigerer, in Prora ist ein wichtiger Teil der Geschichte des Militärstandortes Prora. Das PRORA-ZENTRUM hat seine Ausstellung in diesem Jahr von März bis Juni in Prora präsentiert. Nun ist sie mit Unterstützung des Schirmherrn der Ausstellung, Heiko Lietz, nach Schwerin gewandert. Bei der Eröffnung sprach der Chef der Staatskanzlei, Dr. Frenzel, das Grußwort. Der Domprediger Mischok berichtete von seinem persönlichen Schicksal innerhalb der Nationalen Volksarmee und seinen damaligen Kontakten zu Bausoldaten und die Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, Susanna Misgajski, führte in die Ausstellung ein. Besonders schön war es, dass zwei ehemalige Bausoldaten von Prora zur Eröffnung gekommen waren, Herr Jager und Herr Möhring. Die Exposition ist vom 05.-29.09.2015 im Dom zu Schwerin zu sehen. (Siehe auch den Flyer zur Ausstellung unter "Downloads")


01.09.2015 - Ausstellungseröffnung "POLIZEI.GEWALT. Die Polizei im Nationalsozialismus am Beispiel der Freien Hansestadt Bremen"8-.-0.2015  25: 1:4:
Am Dienstag, dem 1. Sept. 2015, eröffnet das PRORA-ZENTRUM um 18.00 Uhr die Sonderausstellung "POLIZEI.GEWALT. Die Polizei im Nationalsozialismus am Beispiel der Freien Hansestadt Bremen". Die Ausstellung ist 2011 vom Senator für Inneres der Freien Hansestadt Bremen initiiert worden und offenbart, wie auch die Polizei zu einem wesentlichen Machtinstrument des nationalsozialsitischen Systems wurde. Eine besonders menschenverachtende Rolle spielten Polizeibataillone der Ordnungspolizei im "auswärtigen Einsatz". Sie erhielten mit Beginn des Zeiten Weltkrieges eine Ausbildung für den Fronteinsatz, ab 1940 auch in Prora.
Bei der Eröffnung wird Ingulf Donig, MdL, das Grußwort sprechen, Bernhard Springfeld vom Senator für Inneres der Freien Hansestadt Bremen wird in die Ausstellung einführen. Anschließend folgt um 19.00 Uhr in der Jugendherberge der Vortrag "Von Prora zum "auswärtigen Einsatz". Das Polizeibataillon 105 im Zweiten Weltkrieg" von Prof. Karl Schneider aus Bremen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Eintritt frei.
Die Ausstellung wird vom 2.9.-31.10.2015 von 10-18 Uhr gezeigt.


02.08.2015 - Besuch von StudentInnen des Dartmouth Colleges, USA8-.-0.2015  05: 2:3:
Die Geschichte Proras ist auch international von großem Interesse. Dies zeigte sich erneut durch den Besuch von einer Gruppe amerikanischer Studierender, die am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, das Fach Deutsch belegen und für 10 Wochen in Berlin weilen. Die StudentInnen machten an einem Exkursionstag auf Rügen mit dem PRORA-ZENTRUM einen Rundgang durch das Gelände, bei dem sie die Geschichte Proras in der NS- und der DDR-Zeit kennen lernten. Anschließend gab es eine Gesprächsrunde, bei der über offene Fragen diskutiert wurde.


22.07.2015 - 19.30 Uhr: "Urlaub unterm Hakenkreuz", Vortrag7-.-0.2015  19: 1:4:
Susanna Misgajski und Birte Kröncke vom PRORA-ZENTRUM werden in ihrem Vortrag den Urlaub in der Zeit des Dritten Reiches mit seiner Vorgeschichte beleuchten. Das "KdF-Seebad Rügen" nimmt dabei einen besonderen Raum ein. Die Freizeit - und Urlaubsangebote der "Kraft durch Freude"- Organisation sollten die Menschen in den Bann des NS-Sytems ziehen und sie für die politischen Ziele des NS-Staates manipulieren. Der Vortrag findet in der Jugendherberge Prora statt, Eintritt 5 € / 3,50 €. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


27.06.2015 - 16.00 Uhr: Ausstellungseröffnung "Sekunden, die Geschichte wurden"6-.-0.2015  07: 1:2:
Am Samstag, dem 27. Juni 2015, um 16.00 Uhr eröffnet das PRORA-ZENTRUM die Fotoausstellung des Fotoreporters des Magazins "Stern", Harald Schmitt. Schmitt arbeitete von 1977-1982 in Ost-Berlin. Es gelang ihm in dieser Zeit, den Beginn vom Ende des Staatssozialismus in der DDR symbolkräftig in seinen Arbeiten einzufangen. Die Fotoausstellung zeigt beeindruckende Fotografien aus jener Umbruchzeit. Zur Eröffnung wird der Journalist Dr. Peter Sandmeyer, der ebenso wie Harald Schmitt für das Magazin "Stern" in Hamburg gearbeitet hat, einen einführenden Vortrag halten. Die Präsentation ist vom 28. Juni bis zum 28. August 2015 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Zur Ausstellung gibt es einen umfangreichen Katalog.


30.05.2015 - 16:00 Uhr: "Warum brach die DDR zusammen?", Vortrag von Dr. Fred Mrotzek5-.-0.2015  21: 1:4:
25 Jahre nach dem Eingungsvertrag der beiden deutschen Staaten beschäftigt sich Dr. Fred Mrotzek, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland an der Universität Rostock, mit der Frage, warum die DDR zusammenbrach. Der Zusammenbruch hatte Ursachen, die Mrotzek darstellen und analysieren wird. Ausgehend von Marx, Engels und Lenin werden die Grundlagen des Sozialismus wie auch dessen Scheitern besprochen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein! Der Vortrag wird in Räumlichkeiten der Jugendherberge Prora stattfinden. Eintritt 5 €, bis 18 Jahre 3,50 €.


15.01.2015 - Finissage der Ausstellung "Opposition und Widerstand" in Berlin1-.-0.2015  09: 1:6:
In der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern beim Bund in Berlin findet am 15. Januar 2015, um 19.00 Uhr, die Finissage der Ausstellung "Opposition und Widerstand - Bausoldaten in Prora 1964-1989/90" des PRORA-ZENTRUMs statt. Die Ausstellung ist in der Landesvertretung seit dem 19. Dezember 2014 zu sehen. Bei der Finissage werden die Staatssekretärin und Leiterin der Landesvertretung, Frau Dr. Zinnow, und die Landesbeauftragte für Stasiunterlagen MV, Anne Drescher, die Grußworte sprechen. Frau Misgajski, die Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, wird in die Ausstellung einführen und anschließend ein Zeitzeugengespräch mit ehemaligen Bausoldaten moderieren. Anschließend werden sie und die wissenschaftliche Mitarbeiterin des PRORA-ZENTRUMs, Frau Kröncke, auf Wunsch durch die Ausstellung führen.


09.12.2014 - Preisverleihung an das PRORA-ZENTRUM durch die Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin2-.-1.2014  02: 1:7:
Das PRORA-ZENTRUM gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs "25 Jahre Mauerfall: Geschichte erinnern - Gegenwart gestalten". Mit dem Wettbewerb zeichnet die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) 25 Menschen, Organisationen und Projekte aus. Das PRORA-ZENTRUM erhält seinen Preis in der Kategorie "Organisation". Rund 250 Bewerbungen und Nominierungen waren laut Presseerklärung der bpb eingegangen. Die Preisverleihung findet am 9. Dezember 2014 in der Landesvertretung Brandenburg beim Bund in Berlin statt. Wir freuen uns sehr! Siehe auch: www.facebook.com/prora-zentrum


10.11.2014 - Eröffnung der Ausstellung "Opposition und Widerstand - Bausoldaten in Prora 1964-1989/90" in Parow1-.-1.2014  08: 2:0:
Die Ausstellung des PRORA-ZENTRUMs wird am Montag, dem 11. November 2014, 11.00 Uhr, im Rahmen der Friedensdekande der Nordkirche in der Kapelle in Parow eröffnet. Die Eröffnung bildet den Auftakt zur Veranstaltung "Frieden schaffen mit mehr Waffen? Das Konzept des gerechten Friedens auf dem Prüfstand" in der Marinetechnikschule Parow. Nach Impulsreferaten werden sich ehemalige Bausoldaten und Bundeswehrangehörige in Diskussionsrunden mit dem genannten Thema auseinandersetzen.


13.10.2014 - Besuch von Holocaustüberlebenden beim PRORA-ZENTRUM0-.-1.2014  12: 1:5:
Am 13. Oktober 2014 besuchten 14 Mitglieder der Bundesassoziation "Phönix aus der Asche - Die Überlebenden der Hölle des Holocaust e.V." das PRORA-ZENTRUM. Der Präsident des Vereins, Dr. Alexej Heistver, hatte nach Wismar eingeladen und plante einen Ausflug nach Prora. Die Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, Susanna Misgajski, führte die Holocaustüberlebenden in die Geschichte des in der NS-Zeit geplanten "KdF-Seebades Rügen" ein und berichtete über das Schicksal des ehemaligen jüdischen Besitzers des Binzer Kurhauses, Adalbert Bela Kaba-Klein, in der NS- und DDR-Zeit. (Siehe auch: "Tagungen-Seminare-Workshops")


05.-07.09.2014 - Bausoldatenkongress in Wittenberg9-.-0.2014  15: 1:7:
Das PRORA-ZENTRUM war mit seiner neuen Ausstellung "Opposition und Widerstand - Bausoldaten in Prora 1964-1989/90" beim Bausoldatenkongress in Wittenberg vertreten. Zugleich wirkte Susanna Misgajski, die Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, beim Kongress in einer Arbeitsgruppe mit, bei der es um die "Topographie der Erinnerung" ging. Bei der Lesung von Wolfgang Klietz übernahm sie die Moderation. Etwa 300 TeilnehmerInnen nahmen am Bausoldatenkongress in Wittenberg teil. Das vielfältige Angebot von Arbeitsgruppen, Ausstellungen, Vorträgen, Lesungen und Podiumsdiskussionen sowie Filmangeboten ermöglichte es den TeilnehmerInnen sich umfangreich zu informieren und miteinader ins Gespräch zu kommen.


01.09.2014 - Eröffnung Ausstellung " Claus Schenk Graf von Stauffenberg"9-.-0.2014  15: 1:7:
Am 1. September, dem Tag des Überfalls deutscher Truppen in Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, hat das PRORA-ZENTRUM wieder eine Ausstellung zu einem Thema der NS-Zeit eröffnet. Die Ausstellung "Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944" dokumentiert die Entwicklung bis zur Gründung einer festen Gruppe des Widerstandes gegen das NS-Regime. Und sie beschreibt das Scheitern dieses Umsturzversuches mit den tödlichen Folgen für hunderte von Anhängern der Widerstandsgruppe. Zur Eröffnung spielte Ulrich von Wrochem auf seiner Viola im Exil geschriebene Werke von Komponisten, die den NS-Staat verlassen mussten.


24.08.2014 - Eröffnung der Außenausstellung "Zeitsplitter"8-.-0.2014  27: 0:0:
Das PRORA-ZENTRUM hat in Kooperation mit dem Förderkreis Bausoldaten Prora e.V. und der Initiative Denk-MAL-Prora die ersten beiden "Zeitsplitter" der Außenausstellung zum Militärstandort Prora im Beisein von zahlreichen Gästen eröffnet.
Bei dem ersten "Zeitsplitter" handelt es sich um eine noch vorhandene Arrestzelle im ehemaligen Wachgebäude der NVA, dem heutigen Rezeptionsgebäude an der Schranke zum Gelände der Jugendherberge Prora. Sie ist durch ein Sichtfenster von außen zu betrachten. Eine große Stele erklärt die Bedeutung der Arrestzellen am Standort. Der zweite "Zeitsplitter" gibt an der Mehrzweckhalle des Jugendzeltplatzes Zusatzinformationen zu einer bereits seit 2010 existierenden Gedenktafel für Bausoldaten. Die Halle war in der DDR-Zeit eine NVA-Turnhalle. In ihr mussten die Bausoldaten, die Waffendienstverweigerer der DDR, ein Gelöbnis anstelle des Fahneneides ablegen. Dabei hatten sie auch zu geloben, sich für die "Verteidigungsbereitsschaft" der DDR einzusetzen. Viele schwiegen bei dem Glöbnis aus pazifistischen Gründen.
Die Außenausstellung "Zeitsplitter" soll im Laufe der Jahre erweitert werden. Im Anschluss an die Einweihung der "Zeitsplitter" hielt Stephan Schack eine Vortrag, wie ein relativ unpolitischer Bausoldat während seiner Dienstzeit politisiert wurde und schließlch in der Oppositionsbewegung der DDR mitgewirkt hat.


22.07.2014 - Vortrag und Buchvorstellung "Ostseefähren im Kalten Krieg"7-.-0.2014  22: 1:3:
2012 hat der Journalist Wolfgang Klietz mit seiner Publikation "Ostseefähren im Kalten Krieg" die Geschichte des größten Verkehrsprojektes der Honecker-Ära umfassend dokumentiert. Die Eisenbahnfährverbindung von Mukran nach Klaipeda in der damaligen Sowjetunion diente laut Propaganda ausschließlich dem Handel, tatsächlich aber war sie zugleich als leistungsfähige Direktverbindung für militärische Transporte im Kriegsfall konzipiert worden. Die Veranstaltung findet im Rezeptionsgebäude an der Schranke zum Jugendherbergsgelände statt, Mukraner Str. 12, 18609 Prora. Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt: 5 €.


29.06.2014 - Ausstellungseröffnung "Opposition und Widerstand - Bausoldaten in Prora 1964-1989/90"6-.-0.2014  23: 2:2:
Am Sonntag, dem 29. Juni 2014, eröffnet das PRORA-ZENTRUM um 12 Uhr seine Ausstellung "Opposition und Widerstand - Bausoldaten in Prora 1964-1989/90", die der erste von drei Ausstellungsteilen zur Militärgeschichte des Standortes Prora in der DDR-Zeit ist. Um 14 Uhr wird der Theologe und Menschenrechtler Heiko Lietz, unter dessen Schirmherrschaft die Ausstellung steht, einen Vortrag zum Thema "Bausoldaten in der DDR - Zwischen Widerstand und Anpassung" in der Jugendherberge halten. Die Präsentation basiert auf neuen Forschungserkenntnissen des PRORA-ZENTRUMs und wird bis zum 28. August 2014 in Prora gezeigt. Danach wird sie Anfang September auf dem Bausoldatenkongreß in Wittenberg zu sehen sein. Den Flyer zur Ausstellung finden Sie unter "Downloads".


31.05.2014 - Ausstellungseröffnung "Prora zwischen den Zeiten"6-.-0.2014  01: 0:9:
In der Fotoausstellung "Prora zwischen den Zeiten" präsentiert die Lübecker Fotografin Birgit Pieper die Anlage Prora aus unterschiedlichsten Perspektiven. Seit 2009 hat die Künstlerin den Gebäudekomplex fotografiert und damit eine einmalige Dokumentation des Ortes geschaffen. Mit ihren Fotos hat sie sowohl skurrile als auch typische Facetten Proras festgehalten, die sich heute, auch durch die fortschreitende Sanierung, nicht überall mehr finden lassen.


23.-25.05.2014 - Festival "Her mit dem schönen Leben" in Prora5-.-0.2014  27: 2:1:
Während des Events bot das PRORA-ZENTRUM für die FestivalbesucherInnen an zwei Tagen historische Geländerundgänge an. Die Mitarbeiterinnen der Bildunsgeinrichtung gingen mehrmals mit großen Gruppen durch das Gelände, um über die NS- und DDR-Geschichte des Ortes informierten. Viele interessante Gespräche kamen dabei zustande.


19.05.2014 - Projekttag zur Geschichte Proras und der NS-Zeit5-.-0.2014  27: 2:1:
Eine Gruppe von jungen Erwachsenen, die mit der Organisation "Arbeit und Leben" aus Hessen, einen Seminaraufenthalt auf Rügen verbracht hat, beschäftigte sich in einem Projekt des PRORA-ZENTRUMs mit der NS- und DDR-Geschichte Proras. Der Schwerpunkt lag auf der NS-Geschichte und der NS-Gesundheitspolitik, da sich die TeilnehmerInnen in einer Hebammenausbildung befinden. Dieser Blick auf die Geschichte bedeutete zugleich einen Blick auf die Geschichte des Berufsstandes der Hebammen.


26.04.2014 - Projekt: Jüdisches Leben auf Rügen5-.-0.2014  18: 1:2:
KonfirmantInnen des Pastors Olaf Metz und der Pastorin Christel Handt befassten sich bei diesem Projekt mit dem jüdischen Leben auf der Insel Rügen und mit einzelnen Schicksalen jüdischer Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus. Bevor es in den Gruppenraum des PRORA-ZENTRUMs ging, wurden die vier Stolpersteine für die ehemaligen jüdischen Besitzer des Kurhauses Binz auf der Strandpromenade in Binz besucht.


11./12.04.2014 - Tagung: "Nie wieder Krieg!" in Schwerin5-.-0.2014  13: 0:0:
"Nie wieder Krieg! Pazifismus und Friedensbewegung in Mecklenburg und den Nordbezirken der DDR" lautete das Thema der Tagung des Vereins für mecklenburgische Geschichte im Staatsarchiv Schwerin. Im Rahmen der Tagung hielt die Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, Susanna Misgajski, einen Vortrag über Bausoldaten, die Waffendienstverweigerer der DDR, unter besonderer Berücksichtigung des Militärstandortes Prora.


31.03.-02.04.2014 - Tagung "Zeitzeugenarbeit in Gedenkstätten" in Dresden5-.-0.2014  03: 1:7:
Im Rahmen der Tagung "Zeitzeugenarbeit in Gedenkstätten" diskutierte die Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, Susanna Misgajski, zusammen mit Dr. Magnus Koch von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, auf dem Podium über das Thema "Deserteure und Verweigerer als Zeitzeugen. Zeitzeugenarbeit in einem speziellen Gebiet der Militärgeschichte". Die Tagung des Vereins "Gegen Vergessen-Für Demokratie" und der Bundesstiftung Aufarbeitung fand in den Räumlichkeiten der Brücke/Most-Stiftung in Dresden statt.


13.-14.02.2014 - Prora - one of the largest surviving architectural legacies3-.-0.2014  07: 0:0:
Zur Auseinandersetzung mit der Architektur Proras besuchten 36 ArchitekturstudentInnen aus Aarhus, Dänemark, mit ihrer Professorin ein Seminar des PRORA-ZENTRUMs. Nach dem Einstieg in die doppelte Geschichte des Ortes mit Geländebegehungen und umfassenden Informationen, konnten die StudentInnen am zweiten Seminartag individuelle Messungen durchführen sowie Zeichnungen, Fotos und Skizzen anfertigen. Vom PRORA-ZENTRUM zur Verfügung gestellte Arbeitsmaterialien - wie Baupläne, Liegenschafskarten etc. - dienten als Ergänzung. So konnten die StudentInnen zu unterschiedlichen Entwicklungsstufen der architektonischen Anlage arbeiten: zum unvollendeten Seebad der NS-Zeit, zum entstandenen DDR-Militärstandort und zur Zwischenphase des Leerstands und Verfalls nach Auflösung des Militärstandortes.


20.-24.01.2014 - Bundesfreiwillige des DRK erkunden Prora3-.-0.2014  06: 2:3:
Im Rahmen einer Seminarwoche besuchten 20 Bundesfreiwillige des Deutschen Roten Kreuzes, Mecklenburg-Vorpommern, Prora. Ein Teil dieser Woche bestand aus einem dreitägigen Seminar beim PRORA-ZENTRUM zur Geschichte des historischen Ortes Prora mit vertiefenden Themen zur NS- und DDR-Geschichte. Gespräche mit Yanai Ronen aus Israel, der zur Zeit einen Freiwilligendienst beim DRK-MV leistet und über sich und seine Familie sprach, sowie mit Werner Ziegenhagen, der sich schon zu DDR-Zeiten beim DRK engagierte, boten Vertiefungsebenen und viel Gesprächs- und Diskussionsstoff.


28./29.11.2013 - Tagung: "Opposition und Widerstand - Bausoldaten in der DDR. Das Beispiel Prora in Forschungs- und Bildungsarbeit"0-.-1.2013  22: 2:0:
Das PRORA-ZENTRUM führt am 28./29. November 2013 eine Tagung durch, die sich mit dem Thema von Opposition und Widerstand in der DDR am Beispiel der Bausoldaten in Prora befasst. Die Tagung richtet sich an Multiplikatioren der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sowie an Interessierte. Sie sind herzlich eingeladen! Bitte melden Sie sich für die Tagung beim PRORA-ZENTRUM (siehe: "Kontakt") an. Anmeldeschluss ist der 18. November 2013. Das Tagungsprogramm finden Sie unter "Downloads" auf dieser Website.


03.10.2013 - Empfang in der Deutschen Botschaft in Warschau zum Tag der Deutschen Einheit9-.-0.2013  28: 1:9:
Am 3. Oktober 2013 ist das PRORA--ZENTRUM zum Empfang in die Deutsche Botschaft in Warschau eingeladen. Aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit haben der Deutsche Botschafter Rüdiger Freiherr v. Fritsch und seine Frau Huberta Freifrau v. Fritsch sowie Ministerpräsident Erwin Sellering und seine Frau Britta Sellering diese Einladung an unseren Verein ausgesprochen.


10.09.2013 - Vortrag: "Rügen im Nationalsozialismus"9-.-0.2013  20: 0:0:
Der Historiker Dr. Fritz Petrick ging in seinem Vortrag der Frage nach, welche Rolle der Nationalsozialismus auf Rügen spielte und welche Bedeutung die Insel für die Nationalsozialisten hatte. Nach Einblicken in die politische Situation auf Rügen zeigte Petrick auf, dass der Bau des Rügendamms für die Anbindung der Insel an das Festland eine wesentliche Grundlage darstellte. Erst dann konnten Orte wie Bergen, Sassnitz und Prora überregionale Bedeutung erlangen.


01.09.2013 - Ausstellungseröffnung "Bedrängte Existenz. Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine"8-.-0.2013  26: 1:2:
Am 1. September 2013 eröffnet das PRORA-ZENTRUM die Sonderausstellung "Bedrängte Existenz. Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine" der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ). Die Präsentation zeigt Biographien von 16 Roma. Die Porträts sind Momentaufnahmen aus dem Leben einer auch heute noch bedrängten ethnischen Minderheit, die die Gewaltherrschaft in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges überlebte. Die Ausstellung verleiht diesen oftmals vergessenen Menschen eine Stimme und zeigt, wie wichtig das Engagement der Stiftung EVZ für die in Mittel- und Osteuropa lebenden Roma ist.


20.08.2013 - Vortrag: "Tourismus in der Zeit des Nationalsozialismus"8-.-0.2013  21: 2:1:
Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann vom Zentrum für zeithistorische Forschung in Potsdam gab in seinem Vortrag einen Einblick in den Tourismus des Dritten Reiches, der die Geschichte des deutschen und europäischen Tourismus während des gesamten 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt hat. Hachtmann schilderte das Selbstverständnis und die Praxis der NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude", aber auch die Entwicklung des zwischen 1933 und 1945 weiter bestehenden kommerziellen Tourismus. Ein Schwerpunkt bildete dabei auch das KdF-"Seebad der Zwanzigtausend in Prora auf Rügen. Nach dem Vortrag kam es zu einem regen Gespräch, bei dem dem Publikum umfangreich Fragen beantwortet wurden.


16.07.2013 - "Bis an DIE GRENZE - der private Blick auf die Mauer" - Film und Diskussion7-.-0.2013  15: 2:0:
Der Film erzählt anhand von bislang unbekannten und unveröffentlichten Aufnahmen eine eindrucksvolle Geschichte vor und hinter der Mauer, von ihrem Bau 1961 bis zu ihrem Fall 1989. Der Filmemacher Claus Oppermann stellt das aus hunderten Schmalfilmen zusammengestellte einzigartige Dokument vor, das es weder im Kino noch im TV so zu sehen gab. Viele Privatarchive wurden für diese sehenswerte Zeitreise erstmals geöffnet und zugänglich gemacht.


02.07.2013 - Ausstellungseröffnung und Vortragsveranstaltung: "Über die Ostsee in die Freiheit"6-.-0.2013  24: 1:8:
Das PRORA-ZENTRUM eröffnet am 2. Juli 2013, um 18.00 Uhr, in Kooperation mit der BStU-Außenstelle Rostock, dem Verein "Über die Ostsee in die Freiheit" sowie der Gemeinde Ostseebad Binz die Sonderausstellung "Über die Ostsee in die Freiheit. Maritime Fluchten aus der DDR". Im Anschluss hält Dr. Volker Höffer den Vortrag "Ostseeflüchtlinge im Stasi-Visier - Die "unsichtbare Mauer" und die DDR-Geheimpolizei". Dieser findet im Vortragsraum der Jugendherberge Prora in unmittelbarer Nachbarschaft des PRORA-ZENTRUMs statt.
Das Thema "Flucht über die Ostsee" wird in der beeindruckenden Ausstellung, die auch Fluchtfahrzeuge zeigt, bearbeitet, um dazu beizutragen, dass die bekannten und unbekannten Opfer der "unsichtbaren Mauer" nicht vergessen werden. In der Zeit von 1961 bis 1989 versuchten über 5.600 DDR-Bürger über die Ostsee zu fliehen. Nur 913 Menschen gelang die Flucht, mindestens 174 kamen beim Fluchtversuch ums Leben.


25.06.2013 - Vortrag: "Der 17. Juni 1953 - Der Volksaufstand in der ehemaligen DDR vor 60 Jahren"6-.-0.2013  09: 1:8:
Die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, Marita Pagels-Heineking, gibt in ihrem Vortrag Einblicke in die Ereignisse des 17. Juni 1953 in Mecklenburg-Vorpommern. Sie geht auf die Bedeutung des Volksaufstandes vor 60 Jahren und seine Auswirkungen auf die gesamtpolitische Lage der ehemaligen DDR ein.


04.06.2013 - Vortrag: "Ab nach Schwedt! Die Geschichte des DDR-Militärstrafvollzugs"6-.-0.2013  05: 1:8:
Die Stadt Schwedt an der Oder wurde ab 1968 zum Synonym für das einzige Militärgefängnis der DDR, 1982 entstand daraus die berüchtigte Disziplinareinheit der NVA. Dr. Rüdiger Wenzke vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam und Mitglied des Fachbeirates des PRORA-ZENTRUMs stellte die Geschichte der Organisation des militärischen Strafvollzugs und den Alltag der Gefangenen einem interessierten Publikum eindrücklich dar. In der anschließenden Diskussion konnten viele Fragen beantwortet und neue Aspekte betrachtet werden.


27.02.2013 - Dokumentation der Tagung "Erfahrungen-Konzepte-Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte" - online2-.-0.2013  27: 2:2:
Am 27. Februar 2013 ist mit der Sonderausgabe/Februar 2013 auf dem Online-Portal "Lernen aus der Geschichte" das neue LaG-Magazin erschienen. Das Magazin dokumentiert die Tagung des PRORA-ZENTRUMs vom 15./16. November 2012 "Erfahrungen-Konzepte-Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte". Bei dieser Tagung stellte das PRORA-ZENTRUM sein laufendes Zeitzeugenprojekt "Der Militärstandort Prora" vor, das von der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert wurde. Referenten wie Dr. Rüdiger Wenzke, als Spezialist für die Militärgeschichte Proras, Prof. Dr. Lutz Niethammer, als Mitbegründer der Oral History, und andere in der Bildungsarbeit mit Zeitzeugenberichten arbeitende WissenschaftlerInnen und Pädagogen trugen zum Gelingen der Tagung, die sich durch viel Workshoparbeit auszeichnete, bei. Online-Portal: lernen-aus der-Geschichte.de


19.-29.11.2012 - Aktionswochen gegen Antisemitismus2-.-1.2012  09: 1:9:
Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu-Antonio-Stiftung veranstaltet das PRORA-ZENTRUM für die fünf Klassen des 9. Jahrgangs des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bergen/Rügen selbst entwickelte Stadtrundgänge zur Geschichte jüdischen Lebens in Bergen und auf Rügen. In Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9. Nov. 1938 stellt die Zeit des Nationalsozialismus den thematischen Schwerpunkt der Rundgänge dar.


15.-16.11.2012 - Tagung: Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte1-.-1.2012  08: 1:9:
Die Tagung "ERFAHRUNGEN, KONZEPTE, PERSPEKTIVEN. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte" ist eine Fachtagung, bei der Ansätze und Konzepte für eine zeitgemäße Bildungsarbeit diskutiert und weiterentwickelt werden sollen. Anlass zu dieser Fachtagung ist ein umfangreiches Interviewprojekt des PRORA-ZENTRUMs, in dem 32 ZeitzeugInnen, die als Wehrdienstleistende, Berufssoldaten, Zivilangestellte oder Waffendienstverweigerer in Prora waren, in lebensgeschichtlichen Interviews über ihre Erfahrungen vor, während und nach ihrer Zeit in Prora erzählen. Das Projekt wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. Die Tagung wird über das Online-Portal "Lernen aus der Geschichte" dokumentiert. Aktuelles Tagungsprogramm: siehe "Downloads".


08.-09.11.2012 - DDR-Projekttage am EMA-Gymnasium in Bergen1-.-1.2012  08: 1:8:
Das PRORA-ZENTRUM führt im Rahmen der Projekttage am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium zur DDR-Geschichte einen Workshop mit dem Thema "Bausoldaten - Waffenverweigerer der DDR - in Prora" durch. Auch einen Zeitzeugen hat das PRORA-ZENTRUM eingeladen. Die Durchführung der Projekttage findet neben der Kooperation mit dem Gymnasium auch in Kooperation mit der Evangelischen Akademie, TEO und dem Regionalzentrum Stralsund statt. Die Projekttage sind für die gesamte 12. Jahrgangsstufe vorgesehen.


01.-05.11.2012 - dt.-poln. Workshop zur Geschichte Proras1-.-1.2012  08: 1:8:
Das PRORA-ZENTRUM bearbeitete Themen zur NS-Geschichte des Ortes Prora mit jungen Erwachsenen aus Deutschland und Polen. Auch einen historischen Stadtrundgang zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit von Polen (1939-1945) in Stralsund führten die Mitarbeiterinnen des PRORA-ZENTRUMs durch


03.08.2012 - Verlegung von vier "Stolpersteinen" am Kurbaus Binz8-.-0.2012  02: 0:0:
Um 15 Uhr werden vier Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig für die vier ehemaligen jüdischen Besitzer des Kurhauses Binz auf der Strandpromenade 27 beim Kurhaus verlegt. Das PRORA-ZENTRUM führt diese Gedenkveranstaltung in Kooperation mit dem Kurhaus Binz durch. Zudem ist die Evangelische Gemeinde Binz als Initiator zu nennen sowie die Gewerkschaft ver.di und die katholische Gemeinde Bergen. Alle haben Gelder gesammelt, um zur Finanzierung der Stolpersteine beitragen zu können. Interessierte sind herzlich zu der öffentlichen Veranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung wird um 16 Uhr beendet sein.


19.06.2012 - Projekttag "Prora - vom geplanten "KdF"-Seebad zum Militärstandort6-.-0.2012  24: 1:2:
SchülerInnen des 10. Jahrgangs des Gymnasiums Soltau beschäftigten sich einen Tag lang mit der Geschichte des historischen Ortes Prora in der NS- und der DDR-Zeit. Ein Rundgang durch das Gelände, Auswertungen in Gruppenarbeit und Arbeiten mit Texten sowie Spurensuche ermöglichten einen vielfältigen Zugang zu dem komplexen Thema. In Diskussionen und Gesprächen konnten die Jugendlichen ihr neues Wissen vertiefen und hinterfragen. Dabei stieß das Thema der Bausoldaten, der Waffenverweigerer der DDR, auf besonderes Interesse.


19.06.2012 - "Von Prora zum auswärtigen Einsatz - Das Bremer Polizeibataillon 105, 1940-45"6-.-0.2012  23: 1:2:
Prof. Dr. Karl Schneider aus Bremen hält einen Vortrag über das Polizeibataillon 105 im Veranstaltungsraum des PRORA-ZENTRUMs in der Rezeption des Jugendzeltplatzes Prora. Einheiten der Ordnungspolizei waren unmittelbar an den nationalsozialistischen Verbrechen beteiligt. Karl Schneider gibt einen detaillierten Einblick in die Geschichte des Polizeibataillons 105, das in Prora ausgebildet und dann in Norwegen, Russland und den Niederlanden eingesetzt wurde. Karl Schneider präsentiert Film- und Fotomaterial ehemaliger Bataillonsangehöriger. Treffpunkt: Rezeption des Jugendzeltplatzes Prora, 19.30 Uhr, Eintritt 5 € / 3,50 €


25.04.2012 - Jubiläumsfeier - 10 Jahre PRORA-ZENTRUM4-.-0.2012  13: 0:9:
10 Jahre Bildung, Dokumentation und Forschung. Das PRORA-ZENTRUM wurde im November 2001 als gemeinnütziger Verein gegründet, im Frühjahr 2002 nahm es seine Bildungsarbeit auf. Seitdem entwickelt das PRORA-ZENTRUM unterschiedliche Bildungsformate für verschiedene Zielgruppen: von Rundgängen und Projekten für regionale Schulen über den internationalen Austausch von Studierenden bis zur Fortbildung von MultiplikatorInnen. Neben innovativer historisch-politischer Bildung gehören Forschung und Dokumentation zu historischen Themen zum Arbeitsalltag.
Das PRORA-ZENTRUM ist staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung und als Betreiber der Bildungsstätte bei der Jugendherberge Prora ausgewählt. Auch wenn der Verein noch in provisorischen Räumlichkeiten arbeitet, ist das 10-jährige Jubiläum für uns ein Grund zum Feiern.Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter "Downloads", eine Anmeldung per Mail oder Telefon ist notwendig.


02.12.2011 - Präsentation der Veröffentlichung "Orte der Zwangsarbeit in Stralsund und Stargard, 1939-1945" 2-.-1.2011  04: 2:3:
Zum Abschluss des deutsch-polnischen INTERREG IV A-Projektes "Orte der Zwangsarbeit von Polen in Stralsund und Stargard (1939-1945)" des PRORA-ZENTRUMs und des Muzeums Stargard wurde die als Projektergebnis erarbeitete Broschüre in deutscher und polnischer Sprache - nach der Präsentation in Stralsund am 18./19.11.2011 - in Stargard vom polnischen Partner in Stargard Szczecinski präsentiert. Die Veranstaltung gab einen Überblick über das Projekt und die neuen Forschungsergebnisse. Die Besonderheit der deutsch-polnischen Zusammenarbeit bei der historischen Forschung zu einem wichtigen Thema der NS-Zeit fand große Anerkennung. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Veranstaltung "20 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag - gemeinsam in Europa" statt.


18./19.11.2011 - Tagung "Orte der Zwangsarbeit in Stralsund und Stargard, 1939-1945"1-.-1.2011  16: 2:2:
Im Rahmen des deutsch-polnischen Projektes des PRORA-ZENTRUMs und des Muzeum Stargard findet am 18. und 19. Nov. 2011 eine Tagung statt, bei der unter anderem die neue wissenschaftliche Veröffentlichung in deutscher und polnischer Sprache der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Tagung beginnt am Freitag, dem 18. Nov. um 16 Uhr im Kulturhistorischen Museum Stralsund (Remter) und wird am Samstag, dem 19. Nov. 2011 im Stadtarchiv Stralsund im Kapitelsaal fortgeführt (Beginn: 9.30 Uhr). Interessierte sind herzlich eingeladen! Das Programm können Sie auf dieser Website unter "Downloads" herunterladen.


04.07.2011 - Eröffnung der Jugendherberge Prora7-.-0.2011  05: 2:0:
Die Eröffnung der Jugendherberge Prora war eine gelungene und dem historischen Ort angemessene Veranstaltung. Das PRORA-ZENTRUM wird mit der Jugendherberge Prora ebenso im Bereich der historisch-politischen Bildungsarbeit eng kooperieren, wie es bereits seit Jahren mit den anderen Einrichtung des DJH auf der Insel geschieht. Nun müssen noch die Räumlichkeiten für die Bildungsstätte neben der Jugendherberge saniert werden, damit das PRORA-ZENTRUM aus seinem Provisorium in der Mitte des Blockes 5 dorthin umziehen kann


28.- 29.04.2011 - Tagung "Waffenverweigerer in Uniform" in Binz4-.-0.2011  06: 1:4:
Die Tagung zur Geschichte und Erinnerung der "Bausoldaten" in Prora findet im IFA-Hotel in Binz statt. Von 1982 bis 1989 war Prora zeitweise der größte Standort für Bausoldaten, die Waffenverweigerer der DDR. Durch ihr politisch nonkonformes und widerständiges Verhalten zogen die Bausoldaten in Prora die Aufmerksamkeit von NVA-Führung und Staatssicherheit auf sich. Damit gehört Prora zu den Erinnerungsorten der Geschichte von Opposition und Widerstand der DDR. Der Flyer zur Tagung ist auf dieser Website unter Downloads zu finden. Die Tagung des Politische Memoriale e.V. MV wird unter anderen in Zusammenarbeit mit dem PRORA-ZENTRUM durchgeführt. Anmeldeschluss ist der 14. April 2011.


Januar 2011 - Neue Unterrichtsmaterialien zur Thematik "Jüdisches Leben auf Rügen und in Stralsund" 3-.-0.2011  07: 1:7:
Das Ergebnis des Projektes "Schüler forschen für Schüler - ein Projekt zur Entwicklung neuer Unterrichtsmaterialien zum Thema jüdisches Leben auf Rügen und in Stralsund" liegt in Form einer Broschüre vor (siehe: Veröffentlichungen). Zugleich erstellten die SchülerInnen Arbeitsbögen zu dieser Thematik. Die Broschüre und die Arbeitsbögen können von Schulen und LehrerInnen beim PRORA-ZENTRUM angefordert werden. Das Projekt wurde von der Leo-Baeck-Stiftung gefördert.


22.11.2010 - Erinnerungstafel für die ehemaligen Bausoldaten der DDR in Prora1-.-1.2010  23: 2:3:
Am 22. Nov. 2010 wurde eine Erinnerungstafel für die Bausoldaten am Mehrzweckgebäude des Jugendzeltplatzes Prora angebracht. Erstellt und finanziert ist die Tafel von dem inzwischen aufgelösten Verein "Denk-Mal Prora e.V." - einer Vertretung ehemaliger Bausoldaten von Prora. Im Block 5 der Kaserne in Prora waren zwischen 1982 und 1989 mehrere tausend Bausoldaten kaserniert, zu dieser Zeit der größte Bausoldaten-Standort der DDR. Die Bausoldaten gehören als Verweigerer des Waffendienstes zur Oppositionsgeschichte der DDR. Mit der Anbringung der Erinnerungstafel soll dieser Teil der DDR-Oppositions- und Widerstandsgeschichte stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden.
Anschließend trafen sich die TeilnehmerInnen im PRORA-ZENTRUM, um mögliche zukünftige Kooperationen zu diskutieren. TeilnehmerInnen waren neben Vertretern ehemaliger Bausoldaten die Landrätin Kerstin Kassner, die Vorstandsvorsitzende des DJH-Landesverbandes MV Karen Löhnert, die Landesbauftragte für die Stasi-Unterlagen MV Marita Pagels-Heineking, der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung MV Jochen Schmidt sowie Vertreter der Landesfachstelle für Gedenkstättenarbeit "Politische Memoriale e.V.", des Jugendzeltplatzes und des PRORA-ZENTRUMs, dem zukünftigen Träger der "Bildungsstätte bei der Jugendherberge Prora". Die in Gründung befindliche "Interessengemeinschaft der Wehr- und Waffendienstverweigerer der ehemaligen DDR" hat die Anbringung der Erinnerungstafel ausdrücklich begrüßt.


22.10.2010 - Veranstaltung + Filmvorführung - Konrad Wolfs Film "Sterne", die Juden und die DEFA - im Haus des Gastes in Binz0-.-1.2010  13: 0:8:
Der Film "Sterne" (1959) von Konrad Wolf galt vielen Kritikern als eine der gelungensten filmischen Thematisierung der Judenverfolgung der DDR. Der Film behandelt den in der DDR meist überhöhten antifaschistischen Widerstand nur am Rande und wirft die Frage nach dessen Versagen auf. Nach dem Film soll in einem Vortrag von Dr. Thomas Jung und anschließender Diskussion der Frage nachgegangen werden, was "Sterne" vom antifaschistischen Genre des DEFA-Films abhebt, wie der Film rezipiert wurde und warum es kein Interesse gab, ähnlich kritische Filme auf die Leinwand zu bringen. Die Veranstaltung führt das PRORA-ZENTRUM in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung durch.


05.10.2010 - Lehrerfortbildung am EMA-Gymnasium in Bergen "Auseinandersetzung mit der DDR"9-.-0.2010  30: 2:3:
Wie bereits im letzten Jahr wird auch in diesem Jahr eine Lehrerfortbildung zur Vorbereitung der DDR-Projekttage, die in diesem Jahr am 9./10. Nov. am Gymnasium stattfinden werden, durchgeführt. Zusammen mit dem Regionalzentrum Stralsund, der Evangelischen Akademie MV und der Landeszentrale für politische Bildung MV hat das PRORA-ZENTRUM diese Fortbildung vorbereitet, um LehrerInnen Diskussionsgrundlagen zu bieten und einen intensiven Austausch zur Auseinandersetzung mit der DDR zu ermöglichen.


Juni 2010 - PRORA-ZENTRUM zukünftiger Betreiber der geplanten Bildungsstätte in Prora6-.-0.2010  27: 1:2:
Das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung MV hat am 22. Juni 2010 beschlossen, dass der Verein PRORA-ZENTRUM die Trägerschaft der geplanten Bildungs- und Begegnungsstätte im Block 5 in Prora übernehmen soll. Unter Hinzuziehung der Historiker Wolfgang Benz (Zentrum für Antisemitismusforschung/Berlin) und Rüdiger Wenzke (Militärgeschichtliches Forschungsamt/Potsdam) kam diese Empfehlung zustande.
Der Verein PRORA-ZENTRUM freut sich, seine bisherige historisch-politische Bildungsarbeit ausbauen und einen Ort der Information und internationaler Begegnungen bei dem Jugendzeltplatz und der Jugendherberge Prora aufbauen zu können. Dabei wird mit den regionalen und überregionalen Kooperationspartnern zusammen gearbeitet werden.


18./19.03.2010 - Deutsch-polnischer Workshop zum Thema Zwangsarbeit in Stargard und Stralsund3-.-0.2010  10: 2:1:
Im Rahmen des Projektes "Orte der NS-Zwangsarbeit in Stargard/Pom. und Stralsund - eine gemeinsame Rekonstruktion", das vom Programm INTERREG IVA gefördert wird, werden deutsche und polnische Wissenschaftler in Stralsund Forschungs- und Arbeitsergebnisse vortragen und diskutieren.


09.12.2009 - Preisverleihung in Berlin – Das Goleniów-Projekt wird ausgezeichnet2-.-1.2009  02: 0:9:
Die Stiftung EVZ (Erinnerung- Verantwortung- Zukunft) zeichnet am 9. Dezember 2009 im Rahmen des „Europeans for Peace“- Programms die besten bundesweiten Projekte aus.
SchülerInnen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bergen nahmen am Projekt „Gollnow- Goleniów 1945-1948 - Die doppelte Vertreibung von Deutschen und Polen“ teil und erstellten mit SchülerInnen aus Polen eine deutsch-polnische Projektzeitung. In zwei Begegnungen trafen sich die SchülerInnen in Prora und Goleniów, um deutsche und polnische Zeitzeugen zu befragen, die entweder Opfer der Westverschiebung Polens oder der Zwangsarbeit waren. Dabei kooperierte das PRORA-ZENTRUM mit dem 'Goleniowski Dom Kultury' sowie 'Oṥrodek Dokumentacji Dziejów Ziemi Goloniowskiej', dem 'I. Liceum Ogólnoksztalcace w Goleniowie' und dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bergen.
Ein großer Dank geht an unsere Zeitzeugen, denn ohne sie wäre diese Projektzeitung nicht möglich gewesen.
(Siehe „Schülerprojekte“ und „Veröffentlichungen“)


26.07.2009 - Buchkunstausstellung - Schülerprojekt mit deutschen und russischen Jugendlichen in Sassnitz7-.-0.2009  21: 1:4:
Das PRORA-ZENTRUM kooperiert im Rahmen seines historischen Projektes "Dwasieden - Gesichter eines Stadtteils" in Sassnitz mit dem Verein Arbeit und Leben MV, der mit seinem deutsch-russischen Begegnungsprojekt "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde" zur Zeit gerade ein Treffen in Sassnitz durchführt. Die Arbeitsergebnisse des Projektes, das sich über Buchkunst mit den Themen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus befassen, werden am 26.7.09, 11 bis 18 Uhr, auf dem Rügenplatz in Sassnitz in Zelten präsentiert.


02.03. - 08.03.2009 - Deutsch-polnisches Jugendprojekt in Goleniów / Polen2-.-0.2009  25: 2:2:
Das zweite Treffen deutscher und polnischer Jugendlicher im Rahmen des Projektes "Historische Erkundung - Gollnow/Goleniów (1945-1948). Deutsche und polnische Jugendliche setzen sich mit der doppelten Vertreibung von Polen und Deutschen auseinander" hat in Goleniów stattgefunden. Die Jugendlichen, betreut vom PRORA-ZENTRUM, dem DOM KULTURY und dem Dokumentationszentrum für die Geschichte der Region in Goleniów, haben mit Zeitzeugen Gespräche geführt und Texte für die geplante deutsch-polnische Projektzeitung geschrieben.


01.04.2008 - Preisverleihung für das Schülerprojekt 3-.-0.2008  19: 0:0:
Der Verein PRORA-ZENTRUM e.V. erhält im Rahmen des Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2007" einen Preis von 1.000 € vom "Bündnis für Demokratie und Toleranz". Ausgezeichnet wird das Schülerprojekt "Bergen im Nationalsozialismus", das der Verein in Kooperation mit dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium durchführte.
Der Preis wird vergeben für "ein ideenreiches und wirkungsvolles Beispiel zivilen Engagements".
Die feierliche Veranstaltung findet im Rathaus der Stadt Stralsund im Löwenschen Saal, um 14.00 Uhr statt.
Nähere Informationen zu diesem Projekt des PRORA-ZENTRUMs unter "Schülerprojekte".